Finanzielles

TermineHonorar hagen psychotherapie

Da ich eine ich eine Privatpraxis führe, wird Ihnen mein Honorar persönlich in Rechnung gestellt. Das Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GeBüH):

 

Psychotherapie von 50 Minuten Dauer:

50,- Euro für SelbstzahlerInnen *

60,- Euro für Paartherapie

Paartherapie wird nicht von den Krankenkassen übernommen, weil Beziehungskonflikte als Lebensrisiko gelten.

* Ermäßigung im Einzelfall bei Schülern, Studenten, Auszubildenden u.ä. möglich.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nur in Einzelfällen auf Antrag. Wie sich Ihre Kasse in diesem Fall verhält, ist nur durch einen persönlichen Anruf zu klären. Zunächst wird man vermutlich versuchen, Sie abzuwimmeln. Bleiben Sie hier beharrlich! Wie ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt wird, finden Sie hier beschrieben:

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Die Kostenübernahme bei privaten Krankenkassen, Zusatzversicherungen und der Beamtenbeihilfe kann nur nach Einzelfallprüfung erfolgen. Sprechen Sie mich bitte dazu an.

Dauer einer Psychotherapie

Psychische Prozesse ziehen sich über Tage, manchmal Wochen hin. Deshalb ist es schwer, die Dauer einer Psychotherapie abstrakt zu bestimmen.

Bei einem klar umrissenen Konfliktfall – beispielsweise am Arbeitsplatz oder in der Beziehung – können fünf bis sechs Stunden für eine nachhaltige Lösung ausreichend sein.

Um eine erste Verhaltensänderung vorzunehmen, die zu einer deutlich verbesserten Selbstwahrnehmung und einem befriedigenderen Lebensgefühl verhilft, sind etwa zehn Stunden nötig. Eine komplexe multifaktorielle Problematik braucht hingegen oft mehr als zwanzig Therapiestunden. Hier ist aus Kostengründen zu überlegen, ob eine von der Krankenkasse finanzierte Psychotherapie in Anspruch genommen werden sollte.

Als praktikabel hat sich erwiesen, zunächst fünf bis zehn Stunden in Anspruch zu nehmen und dann die Wirkung im Alltagsleben abzuwarten.

 

Ablauf einer Psychotherapie

Das Erstgespräch beginnt mit Fragen zur persönlichen Lebensgeschichte und zur aktuellen Lebenssituation, um den Menschen zu verstehen. Weitere Fragen helfen, die Problematik einzugrenzen:

  • Seit wann existiert die bestehende Problematik?
  • In welcher Situation ist sie zum ersten Mal aufgetreten?
  • Was haben Sie bisher schon dagegen unternommen?
  • Gibt es auch problemfreie Phasen?
  • Warum kommen Sie gerade jetzt in die Therapie?

Gleichzeitig beginnt die Prüfung und der Aufbau einer Therapeuten-Patienten-Beziehung, die für den Therapieerfolg eine wichtige Rolle spielt. Hier müssen beide – Patient und Therapeut – das Gefühl haben, dass die „Chemie“ stimmt oder andernfalls ihr Unbehagen äußern.

Nach meiner Auffassung gehört in die erste Stunde auch eine erste kleine Behandlung oder je nach Bedarf eine erste kleine Übung, um eine erste Entlastung zu erfahren und einen Ausblick auf die Therapierichtung zu geben.

In die zweite Stunde gehört die Vereinbarung eines vorläufigen Therapieplanes mit einem oder mehreren Zielen. Natürlich muss dieser Therapieplan flexibel angelegt sein und Raum geben für Neubewertungen, wenn bisher Unberücksichtigtes aus dem Unterbewusstsein auftaucht oder wenn aktuelle Störungen z.B. am Arbeitsplatz oder in der Familie gelöst werden müssen, bevor tiefere Problematiken angegangen werden können.

Der weitere Therapieverlauf richtet sich nach den individuellen Bedürfnisse der Patienten. In jedem Fall sollten Sie mit „Hausaufgaben“ rechnen, Übungen für die Zeit zwischen den Therapie-Terminen, die helfen, den persönlichen Entwicklungsprozess zu stabilisieren und voranzubringen.