Hypno-Therapie

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Hypnose ist wohl das älteste Heilverfahren der Welt und meint nichts anderes als Heilschlaf. Unter Hypnose wechselt das Gehirn vom aufmerksamen Tagesbewusstsein in einen halbbewussten Zustand, ähnlich dem Halbschlaf oder dem Tagträumen. In diesem Zustand werden tiefere Hirnregionen zugänglich, in denen oftmals neuronale Muster für Depressionen, Ängste oder Stress angelegt sind. Diese neuronalen Strukturen können unter Hypnose durch wünschenswerte positive Haltungen, Bilder und Muster überformt werden.

So hilft Hypnose dabei

  • das Leben positiv zu verändern
  • negative Verhaltensweisen abzubauen
  • zu uns selbst zu finden
  • Kräfte und Ressourcen zu aktivieren
  • das Abwehrsystem zu stärken
  • körperlich und psychisch gesund zu bleiben

Seit 2006 ist die Hypnose-Therapie in Deutschland als wissenschaftliches Psychotherapie-Verfahren anerkannt und wird vor allem bei folgenden Störungen eingesetzt:

  • Stress
  • Ängsten
  • Süchten
  • Depressionen
  • psychosomatischen Schmerzen
  • Essstörungen
  • Verhaltensstörungen
  • Schlafstörungen

Bei Kindern und Jugendlichen können mit Hilfe von Hypnose sehr gut ADHS, Tics, Enuresis und Störungen des Sozialverhaltens behandelt werden.

Unabhängig vom vorliegenden Störungsbild läuft eine Hypnose-Behandlung zumeist in drei Schritten ab:

  • Induktion: Durch die Konzentration auf Atem und Körperempfindungen wird der Patient/ die Patientin in Trance versetzt (keine Sorge, auch unter Trance bekommt man alles mit).
  • in der Hypnose entwickeln PatientIn und Therapeut zusammen positive Zielbilder, die der Psyche eine neue Orientierung geben; immer wieder zeigt sich hier, dass jeder Mensch die Ressourcen zur Bewältigung unbewusst in sich trägt.
  • Abschließend ist es sinnvoll, die gewonnenen Einsichten mit dem Leben des Patienten/ der Patientin konkret zu verknüpfen. Zum Ende wird die Hypnose zurückgenommen und der Patient/ die Patientin ins Wachbewusstsein zurück versetzt.

 

Hinweis:

Hypnose kann vieles, aber nicht alles. Hypnose kann nur erreichen, was der Patient/ die Patientin auch wirklich will und was der Körper bzw. die Psyche zulässt.

Noch ein Hinweis:

Medizinische Hypno-Therapie darf nicht mit Show-Hypnose verwechselt werden. Auf Grund der oft negativen Nachwirkungen bei den Betroffenen ist in Frankreich und in der Schweiz die Show-Hypnose bereits verboten worden. In Deutschland wird an einem entsprechendem Verbot gearbeitet.

Siehe auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hypnotherapie