Texte und Abs

Missstimmungen und wie man sie überwindet

Bitterkeit, Melancholie, Unzufriedenheit, Verdruss, schlechte Laune – das sind nur fünf Beispiele, die Missstimmungen beschreiben; ein Online-Synonym-Lexikon kennt immerhin 435 Begriffe für unangenehme Gefühlszustände. Abseits von Freude, Harmonie und innerer Balance existiert also ein weites Feld negativer und als belastend empfundener Stimmungen.

Solange diese Missstimmungen leicht und vorübergehend sind, besteht kein Anlass zur Sorge. Wenn die gedrückte Stimmung jedoch zwei Wochen und länger anhält, die Verminderung von Antrieb und Aktivität, Konzentrations- und Schlafstörungen und Appetitlosigkeit hinzukommen, kann eine depressiven Episode vorliegen. Erschwerend treten oft Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit auf. Eine Depression ist eine ernste Erkrankung, bei der man nicht zögern darf, die Hausarztpraxis aufzusuchen und psychotherapeutische Hilfe zu suchen.

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Unsere symbiotischen Verstrickungen und wie wir uns daraus befreien können

In der Psychologie ist der Begriff der Symbiose eher negativ konnotiert. Der deutsch-amerikanische Psychologe Erich Fromm beschrieb eine symbiotische Beziehung als „Vereinigung eines Selbst mit einem anderen Selbst“. Besonders krass bringt diese symbiotische Verschmelzung der Partnerlook zum Ausdruck: Es gibt keine zwei Induviduen mehr, sondern nur noch ein Wir. Wenn auch nicht so offensichlich, ist es in unserer Kultur normal, dass sich die Partner in einer Beziehung aneinader lehnen wie zwei Karten in einem Kartenhaus. Oft nimmt ein Partner einen aktiven, der andere einen passiven Part ein; diese Rollen können je nach Lebensbereich wechseln. Während früher der Mann im Berufsleben und die Frau zuhause die Hosen anhatte, sind die symbiotischen Verstrickungen heute schwerer zu erkennen. Ich will ein Beispiel aus meiner Praxis geben:

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Ho’oponopono

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„Es tut mir leid. Bitte verzeihe mir. Ich liebe dich. Ich danke dir.“ – Diese vier Sätze bilden das zentrale Gerüst des hawaiianischen Rituals des Ho’oponopono. Wie sie helfen können, unser Bild von uns selbst, von anderen Menschen und der Welt im allgemeinen zu transformieren, wird im ersten Teil dieses Artikel beschrieben. Auf unser westliches Denken wirken diese Sätze teils schwer verständlich, teils lösen sie Widerspruch aus. Deshalb beschreibe ich im zweiten Teil Hintergrund und Wirkweise dieser Kraftsätze aus psychologischer Sicht.

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